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Hansestadt Lüneburg

Lüneburg

Lernen Sie eine Stadt kennen, die durch ihre über 1000jährige Geschichte „viel zu erzählen” und „viel zu zeigen” hat. Lassen Sie sich verzaubern von den wunderschönen alten Gebäuden, Straßen und Plätzen, die auch heute Lüneburg noch ein Zeugnis vom Ursprung und von dem daraus entstandenen, späteren Reichtum der Stadt liefern: der Gewinnung und Nutzung des „weißen Goldes des Lüneburg Mittelalters”, dem Salz.

 

Lüneburg Salzstadt

Das erste „weiße Gold” wurde um 1000 n. Chr. von Arbeitskräften aus „Modestorpe”, einer an der Ilmenau gelegenen dörflichen Lüneburg Siedlung gewonnen. Den notwendigen Schutz gewährleistete der damalige Markgraf Hermann Billung indem er die auf dem Kalkberg neuerbaute Lüne-Burg zu seiner Residenz erklärte. In der Blütezeit der Salzgewinnung (etwa ab 1370) gelangte das Lüneburger Salz über Hamburg und Lübeck bis England aber auch in den Lüneburg Ostseeraum.

 

Lüneburg - Tour

Unsere historische Tour durch Lüneburg führt über folgende Straßen und Plätze: (Dauer ca. 75 Min.)

Rathaus / Marktplatz - Ochsenmarkt - Neue Sülze - Salzstraße - Lambertiplatz - Heiligengeiststraße - Am Sande Am Berge - Lüneburg Am Stintmarkt, Wasserviertel mit „Alter Kran” - An den Brodbänken - Rathaus / Marktplatz. Lüneburg mit Pferd und Wagen zu erleben wird für Sie Lüneburg bestimmt zu einer schönen Erin-nerung werden. 

Lüneburg - Touristik

Auszug: http://www.lueneburg.de

Es war das Salz – das weiße Gold -, das Lüneburg im Mittelalter großen Reichtum brachte, denn Salz war damals das einzige in der Natur vorkommende Konservierungsmittel. Überall in der unzerstörten Stadt zeugen die mächtigen Kaufmannshäuser mit ihren charakteristischen Giebeln vom großen Reichtum der Salzhändler.

Lüneburg weiß den Charme des Mittelalters mit den Ansprüchen unserer Zeit zu verbinden. Kopfsteingepflasterte Straßen laden nicht nur zur geschichtlichen Erkundung sondern auch zum gemütlichen Bummeln ein. Unter den Giebeln findet man heute attraktiven Einzelhandel, zünftige Gaststätten und – auch dafür ist Lüneburg berühmt – eine Vielzahl uriger Kneipen.

Verlässt man Lüneburg, erlebt man eine facettenreiche Natur : idyllische Flusslandschaftenan Ilmenau,Luhe und Neetze, Wiesen, Felderund äWlder , das äBiosphrenreservat„Flusslandschaft Elbe“ und nicht zuletzt die unverwechselbare Heide , die Lüneburg ihren Namen verdankt.

 

Stadtarchäologie in Lüneburg

Auszug: http://www.lueneburger-geschichte.de

1991 stellte die Stadt Lüneburg als untere Denkmalschutzbehörde einen Stadtarchäologen für die archäologische Denkmalpflege ein.

Überall sind seit den späten 60er Jahren bei zahlreichen Bauprojekten unzählige Bodenquellen verlorengegangen. Großbauten von Kaufhäusern und Banken und die Errichtung von Parkhäusern im Stadtzentrum haben neben vielen kleinen Bauvorhaben historische Spuren weggewischt. Erst allmählich wurde bewußt, daß die Sach- und Schriftquellen der Museen und Archive nur einen Teil der historischen Überlieferung darstellen.

Die Stadtarchäologie in Lüneburg ist Teil des Bauaufsichtsamtes. Somit erhält sie frühzeitig Informationen zu geplanten Bauvorhaben. In engem Kontakt mit Bauträgern versucht dann die Stadtarchäologie, Ausgrabungen oder baubegleitende Maßnahmen abzustimmen.


Was ist Stadtarchäologie?

Die Stadt als Wohnraum, Arbeitsplatz und Freizeitangebot rückt immer mehr in das Zentrum unseres Lebens. Das Phänomen Stadt mit seinen historischen Wurzeln ist daher auch ein Schwerpunkt der Geschichtswissenschaft.

Die Stadtgeschichtsforschung wertete zunächst fast ausschließlich schriftliche Quellen aus, doch schon lange spielen auch Gebäude und im Boden verborgene Sachquellen eine wichtige Rolle in der Forschung. Bildquellen und Schriftzeugnisse liefern nur eine eingeschränkte Sicht auf die mittelalterliche und neuzeitliche Stadt. Die Archäologie hat die Möglichkeit, durch Ausgrabungen Einblick direkt in das Mittelalter und die Neuzeit zu nehmen.

Stadtarchäologie ist ein junger Zweig der Archäologie. Nach den immensen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wurde beim Wiederaufbau in einigen Städten auch ausgegraben. Doch erst in den 70er und frühen 80er Jahren begannen immer mehr Städte in Westdeutschland, systematisch eine archäologische Denkmalpflege aufzubauen. Stadtsanierungen waren oft Anlaß dieses Engagements.

Die Stadtarchäologie berücksichtigt einen umfangreichen Fragenkatalog. Er umfaßt naturräumliche und besiedlungs-
geschichtliche Rahmenbedingungen, die historische Topographie, Straßensysteme und Verkehr, Parzellengefüge und Bebauungsstrukturen, Hausbau und Infrastruktur, Handwerk und Handel, Verteidigung, soziales und kirchliches Leben, Bevölkerung, Gesundheit und Ernährung.

Die Stadtarchäologie steht mit ihren Forschungen nicht allein da. Schriftliche, kunst- und bauhistorische Quellen liefern wichtige Erkenntnisse. Hinzu treten die naturwissenschaftlichen Untersuchungen wie Zoologie und Botanik, die Textilkunde und die Dendrochronologie.